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Dampfleitung

Ab Mitte 2009 werden mehrere liechtensteinische Industriebtriebe, darunter die zwei grössten Energieverbraucher des Landes, mit Prozessdampf aus einer Kehrichtverbrennungsanlage im schweizerischen Buchs versorgt. Hierdurch können innerhalb der industriellen Prozesse auf liechtensteinischer Seite Erdöl und Erdgas substituiert werden. So werden an die Grossabnehmer aus Liechtenstein pro Jahr voraussichtlich 125 Tonnen Dampf geliefert. Dies entspricht einer eingesparten Heizölmenge von nahezu 10 Millionen Litern. Der CO2-Ausstoss wird mit dieser umweltfreundlichen Energienutzung um 20'000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden.
  
 
Kehrichtverbrennungsanlage Buchs
mit Blick auf die Bergkette Liechtens-
teins
 
Anschluss der Dampfleitung an
die Herber Ospelt Anstalt
 
 
Der Spatenstich für das Dampfleitungsprojekt fand am 12. März 2008 statt. Die 132 Meter lange „Energiebrücke“ über den Rhein stellt in diesem Zusammenhang das sichtbare Kernstück der ansonsten unterirdisch verlaufenden Dampfleitung von Buchs (CH) nach Schaan (FL) und Bendern (FL) dar. Mit Ausnahme der Rheinquerung liegt die 5,2 km lange Leitung in einem Betonkanal im Erdreich. Das Projekt wurde vom Verein für Abfallentsorgung (VfA) realisiert und von privater Seite finanziert.
 
Einweihung der „Energiebrücke“  im April 2009
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